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(NE-PD 30.11.2015) „Nova EUropa hat die Debatte schon im Februar 2015 angestoßen“, erinnert Heinrich Neisser, Präsident von Nova EUropa. „Wir haben verlangt, dass alle notwendigen Maßnahmen für die Sozialisierung der Kinder und Jugendlichen im europäischen Wertesystem ergriffen werden. Zentral ist hier die Schule – hier haben wir auch klargestellt, dass dort das Kopftuch als Ausdruck der Ideologie der Ungleichheit von Mann und Frau keinen Platz haben darf.“ Heinrich Neisser weist auf das Erkenntnis des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte hin, wonach Kopftuchtragen kein Menschenrecht ist. Dieses Erkenntnis wird die zukünftige Debatte zweifellos beeinflussen.

Für die Wiener Landtagsabgeordnete Ingrid Korosec, Mitglied des Nova EUropa-Präsidiums, ergibt sich nun aufgrund des starken Zustroms von Flüchtlingen, die in Wertesystemen sozialisiert wurden, in denen Frauen einen deutlich geringeren Stellenwert als Männer haben, ein dringender Handlungsbedarf. „Wir dürfen in Fragen der Gleichberechtigung von Männern und Frauen keinen Millimeter zurückweichen“, so Ingrid Korosec. „Es gibt gerade in Wien immer mehr Problemschulen – erst letzte Woche hat der Direktor der Franz-Jonas Schule in Floridsdorf im Standard-Interview beschrieben, wie sich muslimisches Mobbing und islamistisches Gehabe an den Schulen breitmacht, und festgestellt, dass das Kopftuch in den Klassen eigentlich genauso wenig verloren haben sollte wie die Burka“. „Wir erleben gerade einen gesellschaftlichen Rückschritt“, so Karl Koller, neben Heinrich Neisser einer der drei Nova EUropa-Präsidenten. „Es macht sich eine neue Prüderie und Spießbürgermoral breit, verbunden mit Tugendterror und einer Machokultur, gerade an unseren Schulen. Hier muss dringend gegengesteuert werden!“

„Gerade angesichts des Flüchtlingszustroms brauchen wir das von Nova EUropa seit Jahren geforderte Laizismus-Paket“, so die Nova EUropa-Präsidenten Heinrich Neisser und Karl Koller. Heinrich Neisser: „Wertevermittlung muss zum Unterrichtsprinzip werden. Mindestens einmal, besser zweimal die Woche soll es eine Schulstunde Ethikunterricht und eine Schulstunde politische Bildung geben. Auch heikle Themen, wie arabische Angriffskriege auf Israel oder der Völkermord an den Armeniern, dürfen nicht aus Angst vor der Reaktion mancher Schüler gemieden werden.“ „Wenn ein Frauenbild, das nur verhüllte Frauen als anständige Frauen sieht, nicht toleriert wird, wenn die Ideologie, die hinter dem Kopftuch steht, die Idee der Kontrolle der Sexualität der Frau durch Verhüllung, nicht akzeptiert wird, dann erübrigt sich auch Verschleierung und Kopftuch in den Schulen“, so Ingrid Korosec. „Und selbstredend muss man generell die Gesichtsverschleierung verbieten.

„Integration kann nur gelingen, wenn wir es schaffen, die Zuwanderer in unserem Wertesystem zu sozialisieren und die Entstehung von Parallelgesellschaften zu verhindern“, so Neisser abschließend.