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Wien, 19.4.2014 (NE-PD) Eine Nova EUropa Delegation mit Nova-EUropa Präsident Vzkl. a.D. Josef Riegler und Nova EUropa-Ehrenpräsident Univ.-Prof. Heinrich Neisser sowie Obmann Karl Koller an der Spitze absolvierte vom 8. bis 10. April 2014 einen Gesprächsmarathon in der EU-Hauptstadt Brüssel.

Zielsetzung war es, Nova EUropas im Dezember 2011 veröffentlichten und nun aktualisierten "Drei-Stufen-Plan zur Konsolidierung des Euro und zur Demokratisierung der Eurozone" in Brüssel bekannt zu machen und nun das Angehen der zweiten Stufe einzufordern.Die Delegation führte Gespräche mit dem Fraktionsvorsitzenden der EPP-Group und Präsidenten der EVP (EPP, European People's Party) Joseph Daul von der französischen UMP, dem Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments Othmar Karas (EVP, ÖVP), mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments Elmar Brok (EVP, CDU), dem österreichischen EVP-Abgeordneten Hubert Pirker (ÖVP), dem deutschen Grünen-Abgeordneten Sven Giegold und der österreichischen Grünen-Abgeordneten Eva Lichtenberger. Bereits am Vorabend war man einer Einladung des österreichischen Botschafters bei der Europäischen Union, Walter Grahammer, gefolgt.

Nova EUropa Obmann Karl Koller: "Nova EUropa hatte im Dezember 2011 - am Höhepunkt der Eurokrise - einen Drei-Stufen-Plan zur Eurorettung vorgelegt. Obwohl zu diesem Zeitpunkt für völlig unrealistisch gehalten, haben wir als Akutmaßnahme einen Beschluss der EZB gefordert, wenn nötig unbegrenzt Anleihen von Eurostaaten zu kaufen. Dieser Beschluss wurde im September 2012 gefasst und hat zu einem nachhaltigen Absinken der Zinsen für Staatsanleihen der Eurokrisenstaaten auf ein erträgliches Maß geführt."
Nova Europa Präsident Josef Riegler: "Jetzt muss der zweite Schritt folgen - mit dem der entscheidende Konstruktionsfehler der Währungsunion beseitigt wird: Eine Währungsunion kann auf Dauer nicht ohne eine gemeinsame Wirtschafts-, Haushalts- und Steuerpolitik bestehen. Jetzt muss eine echte Fiskalunion der Eurostaaten gebildet werden, eine "Europäische Wirtschaftsföderation" mit einer Wirtschaftsregierung unter Kontrolle eines Zwei-Kammern-Parlaments der Eurozone." "Es waren erfolgreiche Gespräche", so Präsident Riegler abschließend – "mit unseren Konzepten sind wir bei unseren Gesprächspartnern überwiegend auf Zustimmung gestoßen."

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